Nachhaltig bauen ohne den Verstand zu verlieren

Ja, du kannst ein nachhaltiges Haus bauen – ohne dabei den Verstand zu verlieren

Ich weiß genau, wie du dich gerade fühlst. Du wünschst dir so sehr ein eigenes Haus, aber du hast keine Ahnung, wo du überhaupt anfangen sollst. Schon beim Gedanken daran, ein „normales“ Haus zu bauen, wir dir ganz anders. Aber du willst nicht nur ein Haus, nein, du willst auch nachhaltig bauen.

Die ganzen Horror-Storys von Freunden und Bekannten darüber, was alles schief geht und wie furchtbar alles war, helfen auch nicht gerade, oder?

Ich versteh dich so gut. Vor ein paar Jahren war ich genau in deiner Situation. Und heute lebe ich in meinem wunderschönen, nachhaltig gebauten Haus und kann immer noch nicht ganz glauben, dass die Erfahrung so positiv war. Was unsere Geheimwaffe war, erzähle ich dir sofort.

Ich will dir heute mal erzählen, wie mein Mann und ich das Thema „nachhaltiger Hausbau“ angegangen sind und was wir gemacht haben, um Stress und Drama komplett zu vermeiden.

Okay, was bedeutet nachhaltig bauen und wohnen genau?

Nachhaltigkeit ist nichts Neues, wird aber im Moment total gehypt. Kleider Fun Fact: Seit dem 18. Jahrhundert gibt es das Thema Nachhaltigkeit. Damals bezog sich das vor allem auf die Forstwirtschaft. Es bedeutete, dass nur so viele Bäume abgeholzt werden durften, wie im gleichen Zeitraum nachwachsen konnten.

Inzwischen ist es so ein Buzzword, das man manchmal gar nicht mehr so genau weiß, was es jetzt genau bedeutet. Im Zusammenhang mit dem Hausbau bedeutet Nachhaltigkeit zum Beispiel Energie sparen. Das Thema ist aber viel größer: Es geht um die Materialien, die verwendet werden, wie lange das Haus bewohnbar ist und was beim Rückbau passiert. Der ganze Prozess, von der Auswahl der Rohstoffe bis zur Energiebilanz, gehört zur nachhaltigen Bauwirtschaft.

Dafür gibt es inzwischen sogar eigene Zertifizierungssysteme. In Deutschland sind das DGNB und BNK.

Hier ein paar konkrete Beispiele dafür, worum es beim nachhaltigen Bauen geht:

  • Energiebedarf senken
  • Wiederverwendbare Baustoffe wie Schiefer verwenden
  • Transportkosten so gut es geht meiden
  • Natur schonen
  • Flächensparend bauen
  • Materialien verwenden, die gefahrlos in den natürlichen Stoffkreislauf zurückgeführt werden können

Die 3 wichtigsten Lektionen, wenn du nachhaltig ein Haus bauen willst

Lass mich direkt mal mit dem wichtigsten anfangen: Es ist absolut möglich in einem vernünftigen Budget nachhaltig zu bauen und dein Zuhause so deinem Charakter anzupassen. Ganz egal, was du so hörst oder liest. Die Nachhaltigkeit kannst du ohne Probleme mit dem Hausbau kombinieren. Ich war zu anfang total skeptisch und wurde restlos überzeugt.

Aber (du wusstest, dass das kommt, oder?) ich will dir nichts vormachen: Ein Eigenheim, und dazu noch ein nachhaltiges, ist keine schnelle Angelegenheit. Es ist zeitaufwendig. Wir haben uns für ein Fertighaus entschieden, was schon Zeit spart. Im Gegensatz zu der Stein-auf-Stein-Bauweise musst du bei einem Fertighaus nur so mit 3 bis 5 statt mit 12 Monaten Bauzeit rechnen.

1.      Persönliche Planung ist alles

Gerade wenn du, wie wir, mehrere Baustellen hast, ist das hier das A und O. Kinder, Job, Nebenprojekte und dann auch noch das Haus. Ganz zu Anfang legst du dir besser eine ordentliche Prioritätenliste zu. Was muss wann erledigt werden? Was kann warten?

Wenn ihr schon dabei seid, macht euch auch gleich einen Budgetplan. Das ist total wichtig, damit ihr im Bau immer schön das große Ganze im Kopf behaltet und nicht mehr Geld ausgebt als nötig.

2.      Ihr braucht einen Partner

Ich hab dir eben versprochen, dir von meiner Geheimwaffe zu erzählen und hier ist sie: OKAL. Die wurden uns von Freunden empfohlen. Wir hatten nach Firmen gesucht, die Fertighäuser bauen, sind aber nicht fündig geworden. Das war alles nicht nachhaltig und entsprach nicht unserem Lifestyle. Als wir das erste Gespräch mit unserer OKAL-Ansprechpartnerin hatte, war uns direkt klar, dass wir unsere Firma gefunden hatte. Wir haben uns für sie entschieden, weil:

  • Sie nachhaltig bauen
  • Sparsame Heizmöglichkeiten anbieten
  • Die Ansprechpartnerin eine mega Persönlichkeit hatte

Wir hatten keine Ahnung vom Hausbau. Wirklich keine.

Und wir hatten nicht die Zeit oder die Lust, uns da reinzufuchsen. Die einzige Aufgabe, die wir selbstständig ausgeführt haben, war, den Bauarbeitern Kaffee, Mittagessen, Kuchen oder ein Feierabendbier vorbeizubringen. Darin sind wir Experten.

Unterstützung vom ersten Spatenstich bis zum letzten Anstrich

OKAL hat uns wortwörtlich bei jedem Step unter die Arme gegriffen – sogar als es um Behördengänge und Absprachen mit Dienstleitern ging. Ab wann brauchen wir Strom? Ab wann kommt Wasser? Wie ist das mit den Telefonleitungen? Das war für uns rückblickend eine riesige Herausforderung.

Was für uns total wichtig war: das Menschliche. Ein Haus zu bauen ist superspannend aber auch manchmal überwältigend und ein bisschen gruselig. Für mich war es Gold wert, jemanden zu haben, der ein offenes Ohr hat und sich mit dem Thema Bauen und Nachhaltigkeit auskennt.

3.      Bring den Leuten Kaffee

Ich hab’s eben schon erwähnt. Wir haben den Bauarbeitern regelmäßig Leckereien gebracht. Das steht natürlich nicht im Vertrag, du musst das also nicht tun. Aber ich sag dir was: Das macht einen riesigen Unterschied. Die Leute sind motivierter. Und sie mögen dich. Und da sind wir dann wieder bei der Menschlichkeit.

Wenn du nachhaltig bauen willst, dann legst du wahrscheinlich auch auf eine gute Stimmung wert. Es geht schließlich um Wohlfühlen und um ein gutes Gewissen. Dazu gehört auch, dass die Leute, die dein Haus bauen, sich bei dir wohlfühlen.

Ich kriege von OKAL keinen Cent. Das hier ist einfach nur ein Thema, das mir am Herzen liegt. Wenn ich damals gewusst hätte, dass das so unkompliziert geht, dann hätte ich mir den Kopf nicht so zerbrechen müssen. Die Zeit hätte ich lieber damit verbracht, mir zu überlegen, wie ich mein neues, nachhaltiges Haus einrichte.

Und das ist auch der Grund für diesen Artikel: Wenn du nachhaltig bauen willst, steht dir absolut nichts im Weg.

Wenn du Fragen oder Gedanken zum nachhaltigen Bauen hast, schreib gerne in die Kommentare!

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